Ein Abend mit Uli Sailer

Veröffentlicht am 27.09.2018 in Allgemein

SPD Vorsitzende Barbara Fröhlich dankt Uli Sailer für den Abend

Verblüffendes und Erschreckendes:  „Social media – Fluch und Segen“

Der bekannte Medienreferent Uli Sailer war am vergangenen Dienstag zu Gast bei SPD Ortsverein und Fraktion in Denkendorf. Die sehr interessierten Gäste wurden gleich zu Beginn damit konfrontiert, dass einige der Smartphones im Gebäude frei zugänglich waren – offen wie ein Scheunentor. Persönliche Daten können so ganz einfach abgefischt werden, von Bewegungsprofilen bis zu Tagebucheinträgen oder sehr privaten SMS.

Ich sehe was, was Du nicht siehst - der Umgang mit digitalen Fotos kann sehr problematisch sein, werden doch in beim Online stellen ausführliche Metadaten übertragen, die genaue Rückschlüsse auf die Lebensumstände bis zum ungefähren Einkommen zulassen.

Wer Google als Suchmaschine benützt und gar ein Konto angelegt hat gewährt Google Zugriff zu Daten, die endlos gespeichert werden und kommerziell genutzt werden: so zahlt man für die „Kostenlose“ Suchmaschine.

Auch WhatsApp ist eine ungeheure „Datenkrake“ – nicht umsonst hat facebook Gründer Mark Zuckerberg sagenhafte 19 Mrd.€ dafür gezahlt! Zum Vergleich: Das gigantische Stuttgart 21 Projekt kostet „gerade mal“ ca. 8 Mrd.€ ! (Stand heute). Es muss sich also finanziell lohnen, für jeden WhatsApp Nutzer 38 € hingelegt zu haben. Ein Indiz für Geschäftstüchtigkeit ist auch die Änderung der Nutzungsbedingungen von WhatsApp, die nun die Zugriffsrechte um ein Dreifaches gesteigert haben. Deshalb auch die Begrenzung der Nutzung ab 16 Jahren- denn bei Kindern ist das Sammeln von Daten nach der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)verboten. Wenn also Eltern der Agb zustimmen hebeln sie selbst den Schutz ihrer Kinder aus.

Die Zuhörer nahmen von diesem informativen und auch vergnüglichen Abend den festen Vorsatz mit, künftig ihr Smartphone besser zu schützen und Einkaufszentren oder Hotels nie mehr mit offenen Wlan oder Bluetooth zu betreten!

Barbara Fröhlich

 

Newsticker

21.05.2019 14:18 Strache-Video zeigt: Rechtspopulisten sind Meister der Mauschelei
Für Carsten Schneider zeigen die Enthüllungen in Österreich nur die wahre Haltung der Rechtspopulisten zum Rechtsstaat. Auch in Deutschland habe die AfD endlich ihren eigenen Spendenskandal aufzuklären. „Statt diesen Ausverkauf des Rechtsstaates zu verurteilen, verharmlost die AfD den Vorgang. Jörg Meuthen bewertet das Verhalten des österreichischen Vize-Kanzlers als „singulären Fehltritt“ und kündigt auch für die Zukunft eine enge Zusammenarbeit mit

21.05.2019 14:16 Katja Mast zu Altmaier/EuGH-Urteil zu Arbeitszeiten
Eine Reanimation der Stechuhr ist nicht geplant Bundeswirtschaftsminister Altmaier will das EuGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung. prüfen. Für Katja Mast steht fest: Was im Sinne der Arbeitnehmer ist, sollte auch gesetzlich geregelt werden – ohne Rückkehr zur Stechuhr. „Es steht natürlich auch dem Bundeswirtschaftsminister frei, Urteile zu prüfen. Dennoch gehen wir davon aus, dass gesetzlich geregelt wird, was im

13.05.2019 09:33 Wir brauchen eine Pflegebürgerversicherung
Um den steigenden Kosten in der Pflegeversicherung zu begegnen, braucht Deutschland eine solidarisch finanzierte Bürgerversicherung, nicht mehr finanzielles Risiko, sagt die pflegepolitische Sprecherin der SPD-Fration. „Die wichtige Debatte über Verbesserungen für die Pflege wird immer stärker verbunden mit dem Ziel einer Pflegebürgerversicherung. Das hat die privaten Versicherer in helle Aufregung versetzt^, und prompt fordern sie mehr Kapitaldeckung.

07.05.2019 12:55 Befreiung vom Nationalsozialismus: Erinnerung bewahren
Am 8. Mai 1945 endete die nationalsozialistische Terrorherrschaft in Deutschland. Durch die Befreiung der Konzentrationslager durch die alliierten Truppen wurde das Ausmaß der unvergleichlichen Menschheitsverbrechen der Nazis offensichtlich. Die SPD-Bundestagsfraktion gedenkt der Opfer und besucht heute mit einer Delegation die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. „Durch einen Besuch der Mahn- und Gedenkstätte erinnern wir insbesondere an

07.05.2019 12:54 Menschen, die in Mehrehe leben, werden nicht eingebürgert
SPD-Fraktionsvizin Eva Högl stellt die Position der SPD-Fraktion zur Einbürgerung von Menschen, die in Mehrehe leben, klar. „Wir werden im Gesetz klarstellen, dass Menschen, die in Mehrehe leben, nicht eingebürgert werden. Das war und ist unstreitig in der Koalition. Wir werden im parlamentarischen Verfahren für die zügige Umsetzung sorgen.“ Statement von Eva Högl auf spdfraktion.de

Ein Service von websozis.info