Kreisparteitag in Grötzingen

Veröffentlicht am 26.07.2021 in Allgemein

Simon Bürkle, Barbara Fröhlich, Michael Beck

Kreisparteitag am 24. Juli 2021 in Grötzingen

(sr) 62 stimmberechtigte Mitglieder und 14 Gäste versammelten sich in der Mehrzweckhalle in Grötzingen zum Kreisparteitag am 24. Juli. Dieser stand unter dem Zeichen von Neuwahlen. Damit verbunden lag frischer Wind in den Reden und den Vorstellungsrunden.

„Lasst uns nach vorne schauen ... und Probleme ansprechen, wenn sie entstehen“ so der scheidende Vorsitzende der SPD im Kreis Esslingen Michael Beck. 6,5 Jahre war Beck Vorsitzender und hat in dieser Zeit viele Prozesse, Veranstaltungen und Wahlen im Kreis begleitet. Es war nicht immer ganz einfach, aber das wissen SPD Mitglieder sowieso. Dennoch ist es dem Kreisverband unter seiner Leitung gelungen die Mandate im Land und im Bund zu verteidigen und nach Vakanzen auch wieder erfolgreich zu besetzen. So kann die Kreis SPD stolz sein, im Bund mit Nils Schmid und im Land gleich mit zwei Mandaten, besetzt durch Nicolas Fink und Anne Kenner, vertreten zu sein. Besonders stolz ist Beck auf die Tatsache, auch in schwachen Wahlkreisen immer kompetente und aussichtsreiche Kandidierende gefunden und unterstützt zu haben. Der kommenden Bundestagswahl sieht er gelassen entgegen. Mit Olaf Scholz haben wir einen Kandidaten, der Kanzler kann und derzeit als einziger dies auch in der Öffentlichkeit zeigt. Michael Beck wünscht seinen Nachfolgenden viel Erfolg für die zukünftige Arbeit und freut sich zukünftig der Partei als aktives Mitglied ohne Amt zur Verfügung zu stellen.

Nils Schmid und Michael Melda verabschiedeten Beck. Schmid hob hervor das Beck immer die Wahlkämpfe im Blick hatte. „Deine Analysen nach einer Wahl waren immer ein Höhepunkt“, so Schmid. Medla beeindruckte der klare Kompass mit dem Beck den Kreisverband modern und schlagkräftig geformt hat.

Jens Arnold berichtete als Schatzmeister über die aktuelle Mitgliederentwicklung und die finanzielle Situation des Kreisverbandes, coronabedingt für die Jahre 2019 und 2020. Die Kassenrevisoren bestätigten dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung und sprechen sich für die Entlastung der Kasse aus, die dann auch einstimmig beschlossen wurde.

Ein Novum, im Kreis Esslingen, wurde durch die anwesenden Delegierten beschlossen, indem Sie einem Antrag des Vorstandes folgten. Zukünftig kann das Vorstandsamt optional aus einer Doppelspitze bestehen, wobei diese Doppelspitze immer paritätisch besetzt sein muss.

Barbara Fröhlich und Simon Bürkle stellen sich für eine solche Doppelspitze für die nächsten zwei Jahre zur Verfügung. Auf eine lange politische Karriere in der SPD kann Barbara Fröhlich zurückblicken. Bereits während ihrer Jugend erzielte sie Erfolge bei der Errichtung eines freien Jugendzentrums in ihrer Heimatgemeinde. „Wir haben das der Stadt regelrecht abgetrotzt!“. Inzwischen ist sie bereits seit vielen Jahren im Kreisvorstand tätig, Ortsvereinsvorsitzende des SPD-Ortsvereins Denkendorf und Stadträtin. Kommunalpolitik ist ihr wichtig, Gesicht zu zeigen für die SPD und für ihre Werte. Für ihre sozialdemokratische Überzeugung steht sie ein, in der Kommune und in ihrem zukünftigen Amt als Teil der neu bestätigten Doppelspitze. Als Lehrerin stehen für sie die Themen Schule und Kinder im Vordergrund. Als Vorsitzende will sie Ortsvereinen einen sicheren Hafen bieten. Das Amt bedeutet für sie Herzblut. Die Mitwirkung durch Anträge und Initiativen auf Delegiertenkonferenzen will sie stärken. „Wir werden neu zusammenwachsen“.

Simon Bürkle, Vorsitzender des OV Wendlingen bewirbt sich als zweiter Part für die Doppelspitze. Bürkle ist sein 2015 Teil des Kreisvorstandes als Pressesprecher. „Politik macht man aus Überzeugung und nicht aus einer Laune heraus“. Der 30-jährige kann auf frühes Engagement bei den Jusos und in seinem Ortsverein zurückblicken. Schröders Agenda Politik hat seine Überzeugungen geprägt. Sowohl die positiven als auch die negativen Aspekte. Die bereits genannten Abgeordneten in Bund und Land will Bürkle weiterhin behaupten und weiter auszubauen. Gleichzeitig zeigt er sich besorgt über die Mitgliederentwicklung. Er sieht es als gigantische Aufgabe zukünftig funktionierende Strukturen aufrecht zu erhalten, um die Ortsvereine vor Ort unterstützen zu können. Nicht verwalten, sondern gestalten ist sein Motto. Gute und inhaltliche Arbeit soll die Partei erlebbarer machen und so auch für neue Mitglieder und Befürworter interessanter machen. Das „Vereinsleben“ gehört aber auch zur Partei und muss weiterhin gepflegt werden. Viele Themen die viel Energie benötigen. In der Doppelspitze mit Barbara Fröhlich wird es möglich sein diese Energie bereit zu stellen und die Kreis SPD weiter nach vorne zu tragen.

Bei den folgenden Wahlen zur Vorstands-Doppelspitze wurden Barbara Fröhlich und Simon Bürkle mit großer Mehrheit in ihr neues Amt gewählt.

Durch die Umstrukturierungen in der Spitze wurden verschiedene Ämter frei. Im weiteren Verlauf wurden Argyri Paraschaki als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Jens Arnold als Kassierer wieder gewählt, Pia Wolfrahm als Schriftführerin und Sven Rahlfs als Pressesprecher gewählt.

Für die Delegiertenkonferenzen in Land und Region wurden die entsprechenden Vertreter/innen gewählt.  

 

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