Nils Schmid spricht in Denkendorf

Veröffentlicht am 01.07.2018 in Allgemein

Was wird aus der Welt? – Deutsche Außenpolitik in Zeiten von Trump, Putin & Co.

 

 

Die SPD Denkendorf hatte kürzlich zu einer interessanten Veranstaltung unter dem Titel „Außenpolitik in Zeiten von Trump, Putin & Co. – was wird aus der Welt?“ geladen. Im gut gefüllten „Flair“ lauschten die Anwesenden interessiert den Ausführungen des außenpolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Nils Schmid MdB. Er warf einige Schlaglichter in die Diskussion: seit einiger Zeit beobachten wir weltweit eine gewisse Faszination des Autoritären – einfache Lösungen von starken Männern sind gefragt. Wie ist es nach der Wahl von Donald Trump um die Verlässlichkeit von Amerika bestellt? Können wir uns noch auf Amerika verlassen, auch bei „America first“? Sein Wahlversprechen war, die amerikanischen Truppen heimzuholen? Deutschland sei immer gut gefahren mit multilateralen, regelbasierten Absprachen. Nun aber ist eine gemeinsame europäische Außenpolitik erforderlich. Kein europäisches Land kann alleine viel ausrichten. Dabei ist die enge Abstimmung mit Frankreich wichtig, aber wir brauchen dafür auch die Osteuropäer. Und wir brauchen eine enge Anbindung Englands, auch nach dem Brexit. Auch mit Rußland muss man im Dialog bleiben, denn so Schmid, die größte Herausforderung für die Situation in der Welt ist die wachsende Bedeutung Chinas. Das ist eine Herausforderung in gesellschaftlicher Sicht, vor allem für unser westliches Wertesystem. Wir müssen unsere Werte verteidigen.

Die größte Herausforderung sieht Schmid in der schwierigen Frage der Flüchtlingspolitik. Das muss auf europäischer Ebene gelöst werden, Deutschland kommt dabei eine große Verantwortung zu, denn wir liegen mittendrin. Gerade hier brauchen wir einen engen Dialog auch mit Osteuropa, ein neues Schema der Ostpolitik: nicht mit Moskau über die Länder reden, sondern mit den Ländern direkt.

 

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