Wolfgang Drexler verabschiedet sich aus der Landespolitik

Veröffentlicht am 12.02.2019 in Landespolitik

Mit einer abendlichen Feier und einem bunten Programm im Esslinger Gemeindehaus verabschiedete sich der langjährige SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Drexler von seiner Arbeit im Landtag und nutzte die Gelegenheit, viele Weggenossen aus diesem Anlass noch einmal zusammen zu führen. Der 72-Jährige war zum Ende des vergangenen Jahres nach 30 Jahren im Parlament aus dem Landtag ausgeschieden.

„Wolfgang Drexler ist ein Politiker mit klarem Standpunkt, dabei offen und zugewandt, immer humorvoll und deutlich in der Sprache. Das durfte ich in den vielen Jahren unserer gemeinsamen politischen Laufbahn immer wieder aus nächster Nähe erleben“, so würdigt ihn Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Drexler macht treu und stetig eine wirklich gute Arbeit. Und das nicht nur ein paar Wochen, Monate oder Jahre lang – sondern über Jahrzehnte! Ein Politiker, dem wir gern zuhören. Der selber auch zuhören kann. Und dem wir glauben.“

Drexler blickt zurück auf eine nahezu unendliche Zahl von Funktionen im Rahmen seiner Landtagstätigkeit. Einige davon zählt SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch in seiner Abschiedsrede auf: Vorsitzender des Landtagsuntersuchungsausschusses zum Kernkraftwerk Obrigheim, Mitglied in den Föderalismuskommissionen I und II, stellvertretender Präsident des Landtags von Baden-Württemberg und Vorsitzender der beiden NSU-Landtagsuntersuchungsausschüsse und natürlich Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion von 2001 bis 2006 mit einer Fraktion von 45 Abgeordneten im Rücken. Stoch versäumt es nicht, dabei Wolfgang Drexlers Rolle als echter Menschfreund hervorzuheben und ihn zu loben: „Du bist ein Politiker, der sich auch immer um die vermeintlich kleinen Dinge kümmert und so zeigt, wie gerne er für und mit Menschen arbeitet“.

Insbesondere auch als Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg wird Wolfgang Drexler der SPD unvergessen bleiben, war ihm diese Rolle doch auf den Leib geschrieben. Der SPD-Landesvorsitzende Stoch erläutert: „Als Generalsekretär hat Wolfgang Drexler mehr aus der Rolle herausgeholt, als es die Statuten der SPD je vorsahen.“ Mit einer modernen Kampagne habe er die Kandidatin Ute Vogt auf Augenhöhe mit Ministerpräsident Erwin Teufel gebracht. Das Ergebnis von 33,3 Prozent bei der Landtagswahl 2001 hätte für sich und den Erfolg von Wolfgang Drexler gesprochen.

Auch wenn sich Drexler nun von seiner Arbeit als Landtagsabgeordneter verabschiedet habe, ist Stoch überzeugt, dass Drexler bei vielen kommunalpolitischen Themen in und um Esslingen auch weiterhin den Finger in die Wunde legen wird. Und so wünscht er sich und der SPD vor allem eins: „Bleib der SPD als Überzeugungstäter erhalten!“


Hier finden Sie einige Bilder der Veranstaltung.

 

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